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Depressions-Behandlung mit transkranieller Stimulation tDCS

Zur Behandlung depressiver Erkrankungen werden in der Regel zunächst Medikamente und Psychotherapie genutzt. Zunehmend wird als ergänzender Baustein und bei therapieresistenten Formen die nichtinvasive Stimulationsmethode tDCS eingesetzt. 

Hierbei wird mit Hilfe des Stimulators – einer mikroprozessgesteuerten Konstantstromquelle – und zwei Elektroden ein Hirnareal stimuliert.
Verschiedenste Studien und Vergleiche mit Placebo-Stimulatoren belegen eindeutig die Wirksamkeit. Renommierte Wissenschaftler wie z.B. die Professoren Nitsche und Paulus der Universität Göttingen, Felipe Fregni, Harvard und F. Hummel, Universität Hamburg haben in umfassenden Arbeiten die Wirkungsweisen und positiven Ergebnisse bei Patienten dokumentiert.

Auch an der Universität München beschäftigt man sich intensiv mit dieser Methode. Eine der neuesten Dissertationen, vorgelegt von Zoe Fintescu, Paris, Anfang 2011, beinhaltet das Thema von tDCS bei Patienten mit therapieresistenter Depression.