16. Dezember 2015 Ilmenau

13. Februar 2015 www.aerztezeitung.de

29. Januar 2015 www.mdr.de/mediathek

1. Oktober 2014 Ilmenau

Hier finden Sie die aktuellen News der neuroCare Group

Mehr Medienberichte zu Neurofeedback finden Sie auf  www.adhs-feedback.de.

TV-Beitrag: "Weg von den Pillen mit Neurofeedback"

www.swr.de, Dezember 2015

Beitrag zum Neurofeedback bei ADHS als effektive Alternative zu Psychopharmaka. Zu sehen in der Mediathek des SWR-Fernsehens.

Zum Bericht über Neurofeedback in der Sendung odysso bei SWR.

Zur gesamten Sendung: Psychopharmaka - Das Milliardengeschäft mit der Psyche


 

SCP-Neurofeedback bei Erwachsenen mit ADHS

Ilmenau, 16. Dezember 2015

Auch erwachsene ADHS-Patienten profitieren vom Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale (SCP). Die entsprechenden Ergebnisse der ersten Studie mit Erwachsenen, durchgeführt an der Universität Tübingen, wurden jetzt in der Fachzeitschrift Clinical Neurophysiology veröffentlicht. Die Wissenschaftler hatten untersucht, ob das Training auch bei Erwachsenen zu den Verbesserungen der ADHS-Kernsymptome führt, die aus Studien mit Kindern bereits bekannt waren.

Entgegen früherer Vermutungen, wonach sich die Störung im Laufe der Pubertät auswächst, ist heute bekannt, dass 30 bis 60% der Kinder die Problematik mit ins Erwachsenenalter hinein nehmen. Ca. 5% aller Erwachsenen weisen eine ADHS auf, jedoch nur 11% der Betroffenen erhalten tatsächlich eine Therapie. An der Studie der Universität Tübingen nahmen 24 Erwachsene zwischen 18 und 60 Jahren teil. Nach insgesamt 30 Sitzungen ergab sich eine wesentliche Verbesserung bei Aufmerksamkeit und Impulsivität. Die Hyperaktivität reduzierte sich leicht. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer schätzten ihr Verhalten um ca. 25% besser ein, als vor der Therapie. Bei 6 Teilnehmern waren die ADHS-Symptome komplett verschwunden. Neurofeedback ist damit erstmals nachweislich auch für erwachsene ADHS-Patienten von Nutzen.

Link zur Studie


 

ARD-Morgenmagazin: Neue Therapiemethode für Zappelphilipp

www.daserste.de, 25. August 2015
Das ARD Morgenmagazin "moma" berichtete am 24. August 2015 über Neurofeedback mit dem THERA PRAX® als Therapiemethode bei ADHS. Sehr sehenswert.

Zum moma-Bericht auf der Website der ARD

 

Neue CE-Kennnummer der neuroConn-Medizinprodukte

neuroConn, 8. August 2015

Ab dem 8. August 2015 tragen folgende Medizinprodukte der neuroConn GmbH

  • THERA PRAX®
  • NEURO PRAX®
  • DC-STIMULATOR

die Kennnummer 0123 der benannten Stelle TÜV SÜD Product Service GmbH.


 

"Neurofeedback ist ein Baustein in der ADHS-Therapie"

Pädiatrie hautnah, 2015;27(3)
"Durch Neurofeedback sollen Kinder und Jugendliche mit ADHS lernen, ihre Hirnaktivität positiv zu verändern. Was mit dem Verfahren zu erreichen ist und unter welchen Bedingungen es eingesetzt werden kann, erklärt Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm."

Der Artikel ist zu lesen in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift "Pädiatrie hautnah".
 

Trend setzt sich fort: Verschreibungen von ADHS-Medikamenten weiterhin rückläufig

Ilmenau, Mai 2015

Der Verbrauch von Methylphenidat ist in Deutschland 2014 erneut zurückgegangen. Wie das Bundesministerium für Arznei und Medizinprodukte (BfArM) mitteilte, wurden mit 1.716 kg rund 5 Prozent weniger verbraucht als im Vorjahr. Die Verschreibungszahlen waren erstmals 2013 zurückgegangen, nachdem sich der Verbrauch seit 2002 verdreifacht hatte. 

Zur Pressemeitteilung des BfArM
 

"Gehirn unter Strom" - Transkranielle Gleichstromstimulation in der Presse

Ilmenau, Juni 2015

Hier die neuesten Literaturtipps für kürzlich erschienene Pressebeiträge zur transkraniellen Hirnstimulation:

"Unter Strom": Ein Überblicksartikel zur transkraniellen Hirnstimulation von Prof. Walter Paulus, Direktor der Klinik für Klinische Neurophysiologie der Universitätsmedizin Göttingen und einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hirnstimulation, zu lesen in der Juni-Ausgabe des Magazins für Psychologie und Hirnforschung "Gehirn und Geist". Link zum Artikel

Außerdem lesenswert: "Gehirn unter Strom": Die Mai-Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Focus" berichtet über elektrischen Hirnstimulation bei schweren neurologischen Störungen. Dabei kommt speziell bei der Aphasie nach einem Schlaganfall und bei schweren Depressionen der tDCS eine große Bedeutung zu.

Beide Artikel liegen uns vor. Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-mail an uns.
 

Universität Salzburg: Neurofeedback gegen Schlafstörungen

Ilmenau, 20. April 2015

Neurofeedback-Training des sensomotorischen Rhythmus hilft Menschen mit Schlafstörungen. Das fanden Forscher der Universität Salzburg, Österreich heraus. Nach 10 Trainingseinheiten mit dem THERA PRAX® wiesen 16 von 24 Studienteilnehmern eine verbesserte Schlafqualität und eine verbesserte Gedächtniskonsolidierung im Schlaf auf.

Der Sensomotorische Rhythmus ist ein EEG-Frequenzbereich zwischen 12 und 15 Hertz, der sich vor allem beim Einschlafen und im Leichtschlaf zeigt. Die Frequenz wurde im Wachzustand trainiert.

Mehr zum Thema lesen:

Gehirntraining gegen Schlafstörungen

Brain Training Instead of Medication to Counter Insomnia

University Of Salzburg Release: Brain Training Instead Of Medication To Counter Insomnia

Studie lesen


 

Hilfe bei Depression: Hirnstimulation verbessert kognitive Kontrolle über Emotionen

Ilmenau, 20. April 2015
Forscher der Universität Tübingen konnten mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) depressiven Menschen helfen, die erhöhte Aufmerksamkeit für negative Informationen vorübergehend zu verringern. So haben die Studienteilnehmer negative Informationen weniger stark wahrgenommen und vor allem auch weniger stark bewertet und verarbeitet.

Pressebericht in derStandart.at

Originalveröffentlichung lesen
 

Studie veröffentlicht: Neurofeedback verbessert Kontrolle über impulsives und aggressives Verhalten bei Psychopathen

www.3sat.de, 31. März 2015

Die Ergebnisse der ersten Neurofeedbackstudie in der forensischen Psychiatrie sind kürzlich veröffentlicht worden. Die Tübinger Wissenschaftler um Prof. Niels Birbaumer und Dr. Lilian Konicar fanden dabei heraus, dass psychopathische Straftäter in der Lage sind, bestimmte Regionen des Frontalhirns, die an der emotionalen Bewertung und der Handlungsplanung beteiligt sind, durch Neurofeedback zu beeinflussen. In der Studie untersuchten die Wissenschaftler die Wirkung des Trainings auf Verhaltenskontrolle und Aggression sowie auf die kortikale Fehlerverarbeitung bei hochgradig kriminellen Psychopathen.

Die Wissenschaftler hatten dazu 14 männliche Studienteilnehmer in zwei forensischen psychiatrischen Kliniken rekrutiert. Mit ihnen trainierten sie unter Hochsicherheitsbedingungen in je 25 Sitzungen die Selbstregulation der langsamen kortikalen Potenziale. Nach Ende des Trainings zeigten alle Teilnehmer eine Verbesserung der Verhaltenskontrolle, der Verhaltensregulation und der Hemmung von impulsivem, aggressivem Verhalten.

Ob Neurofeedback generell als neurobiologische Therapie für diesen Personenkreis anwendbar ist, muss laut Dr. Konicar durch weitere Studien belegt werden.

Veröffentlichte Studie lesen

TV-Reportage bei 3sat ansehen

Weitere Infos zu dieser Studie

Das Böse beginnt im Gehirn, Artikel von Prof. Niels Birbaumer in der FAZ

Außerdem: Fallstudie: - Neurofeedback to control impulsivity in forensic patient
 

Neurofeedback Titelstory in neuer GEO: "Wie sich der Kopf gesund trainiert"

GEO, Ausgabe 04 / April 2015

Die April-Ausgabe des Reportage-Magazins GEO widmet sich in der Titelstory dem Thema Neurofeedback. Der 15-seitige Artikel beschreibt anschaulich die Methode und die Wirkmechanismen und zeigt auf, wie Neurofeedback erfolgreich in die Behandlung von neurologischen bzw. psychiatrischen Erkrankungen integriert werden kann.

In ausführlichen Interviews kommen mehrere Patienten zu Wort, die durch Neurofeedback gelernt haben, ihe Hirnaktivität und damit ihre jeweilige Erkrankung aus eigener Kraft besser zu regulieren.

Link zur GEO
 

Ist Neurofeedback wirklich die bessere Wahl?

www.aerztezeitung.de, 13. Februar 2015
Die Ärtzezeitung nimmt kritisch Bezug auf die Medienpräsenz, die das Neurofeedback in den vergangenen Monaten erfahren hat.

Artikel lesen
 

Stellungnahme der KBV zur Anwendung von Neurofeedback in der Verhaltenstherapie

Ilmenau, 12. Februar 2015

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bestätigt in einem uns vorliegenden Schreiben, dass Neurofeedback eine psychotherapeutische Technik darstellt, die im Rahmen eines verhaltenstherapeutischen Gesamtbehandlungsplans erbracht werden kann.  Die KBV hat zugesagt, dieses Thema auf den diesjährigen Gutachter- und Obergutachtertagungen nochmals zu diskutieren.
 

FDA erkennt Richtlinien der IEEE zu Neurofeedback an

Ilmenau, 1. Februar 2015
Die FDA, die Arzneimittelzulassungsbehörde der USA, hat den Industriestandard für Neurofeedback-Systeme der IEEE von 2012 in die Liste der offiziell anerkannten Standards aufgenommen.

Bekanntgabe der FDA lesen (Standard 17-13, IEEE Recommended Practice for Neurofeedback Systems, IEEE Std 2010-2012)

Im Newsletter 7 vom Oktober 2012 hatten wir über den Industriestandard der IEEE berichtet, an dem auch die neuroConn mitgearbeitet hatte.
 

Mit Wechselstrom besser sehen

www.mdr.de/mediathek, 29. Januar 2015

Ein Forscherteam um Prof. Dr. Bernhard Sabel von der Universität Magdeburg therapiert Glaukom-Patienten mit Wechselstrom. Das Glaukom, auch "Grüner Star" genannt,  ist eine Augenerkrankung, die zu starker Beeinträchtigung der Sehfähigkeit führt. Die Forscher haben herausgefunden, dass hierbei nicht nur der Sehnerv geschädigt ist, sondern dass auch das Sehzentrum im Gehirn eingehende Informationen schlechter verarbeitet.

Die Wechselstromtherapie regt die Nerven im Sehzentrum an und unterstützt das Gehirn, die ankommenden Sehreize besser zu interpretieren. Dazu leitet der DC-STIMULATOR MC durch eine Elektrode über dem geschlossenen Auge in mehreren Sitzungen je 30 Minuten lang schwache elektrische Impulse über den Sehnerv ins Gehirn. Die Therapie kann dazu beitragen, dass geschädigte Bereiche im Gesichtsfeld verschwinden, da das Gehirn die Informationen aus diesem Bereich besser interpretiert.

Der MDR berichtete über diese Studie in der Sendung "Hauptsache gesund" am 29. Januar 2015.


Sendung ansehen
 

tDCS verbessert kognitive Einschränkungen im Alter

derstandard.at, 26. Januar 2015

Ein Team von Wissenschaftlern der Berliner Charité konnte nachweisen, dass eine wiederholte Stimulation mit schwachem Gleichstrom (tDCS) leichte kognitive Einschränkungen des alternden Gehirns reguliert. Bei den Teilnehmern der Studie verbesserte sich zum einen die Wortfindung, zum anderen normalisierten sich bestimmte Verbindungen zwischen aufgabenrelevanten Hirnarealen. Die Wissenschaftler hoffen jetzt, dass die tDCS in Kombination mit kognitivem Training die Leistung des Gehirns wieder dauerhaft steigert und das Voranschreiten dementieller Erkrankungen verzögert.

Der Standard

Studie lesen
 

Neurofeedback in der forensischen Psychiatrie

Ilmenau, 17. Januar 2015

Prof. Niels Birbaumer und Dr. Lilian Konicar vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen setzten in einer forensischen Psychiatrie Neurofeedback bei 14 männlichen psychopathischen Gewalttätern ein und erzielten dabei erste Erfolge. Nach dem Training der langsamen kortikalen Potenziale über 25 Sitzungen ging die Aggressivität der Studienteilnehmer zurück.

Die Welt am Sonntag vom 25. Januar 2015 berichtete. Artikel lesen

Für diese Studie hatte Frau Dr. Konicar den Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2014 erhalten.

Wir berichten wieder, wenn die Studienergebnisse veröffentlicht sind.
 

Neurofeedback verbessert sozio-emotionale Entwicklung bei ADHS: Praxisstudie Ergotherapie

Ilmenau, 10. Dezember 2014

Dass Neurofeedback effektiv und nachhaltig die Exekutivfunktionen verbessert, die sozioemotionalen Kompetenzen fördert und somit die Teilhabe am Leben erleichtert, zeigt eine Praxisstudie von Frau Schanz und Frau Dr. Schneider aus Stuttgart. Dabei hatten 12 Kinder mit ADHS über mehrere Wochen Neurofeedback erhalten. Es wurde untersucht, inwieweit sich eine erlernte Selbstkontrolle durch Neurofeedback positiv auf das soziale Leben innerhalb der Familie auswirkt und in der Folge das Sozialverhalten und die Teilhabe am Leben verbessert.

Die Fachzeitschrift Praxis Ergotherapie berichtet in der aktuellen Ausgabe (Heft 6/2014).
 

Laufende Studie: Neurofeedback und NIRS bei erwachsenen ADHS-Patienten

www.hd-campus.tv, November 2014

In der Vergangenheit haben wir überwiegend über das SCP-Training im Zusammenhang mit ADHS berichtet. Die Universität Tübingen zeigt in einem eigenen Videobeitrag einen neuen Ansatz des Feedbacks, der in einer aktuell laufenden Studie an erwachsenen ADHS-Patienten verfolgt wird. Hier wird das Neurofeedbacktraining mit dem THERA PRAX® mit der Nahinfrarotspektroskopie kombiniert.

Das Feedback erfolgt bei dieser Methode über die Rückmeldung des Sauerstoffgehaltes des Blutes unter der Feedbackbedingung in bestimmten Bereichen des Frontalhirns. Die Forscher hoffen, mit diesem Training die Aufmerksamkeit ihrer Patienten zu erhöhen.

Quelle Bilder: Oliver Koll, Thanh Mai - CampusTV

Videobeitrag ansehen
 

SCP-Training bei Epilepsie nachhaltig

Ilmenau, 1. Oktober 2014
Dass das SCP-Training auch bei Epilepsie zu nachhaltigen Verbesserungen der Symptome führen kann, zeigt eine Follow-up-Studie der Universität Tübingen.

Auch mehr als 10 Jahre nach Abschluss einer kontrollierten klinischen Studie zum SCP-Training waren die Teilnehmer, die auch am Follow-Up teilgenommen hatten, noch in der Lage, ihre SCPs zu kontrollieren. Sie haben zudem auch heute noch wesentlich weniger epileptische Anfälle, als vor der Therapie.

Die Forscher schließen daraus, dass das SCP-Training als sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Therapie in Frage kommt, wobei die geringe Teilnehmerzahl an der Follow-up-Studie noch keine generellen Aussagen zulässt.

Link zur Follow-Up-Studie
 

Aktueller Stand der Forschung zur tDCS bei akuter Depression

Ilmenau, 15. Juli 2014
In der Vergangenheit berichteten wir bereits über Erfolge bei der transkraniellen Hirnstimulation zur Behandlung von schweren Depressionen (Newsletter Januar 2012). Die beiden dort erwähnten Studien der Universität München sowie der University of New South Wales flossen in eine kürzlich veröffentlichte Meta-Analyse (Shiozawa et al.) von sieben randomisierten klinischen Studien (N=295) ein. In dieser Veröffentlichung zeigt sich die tDCS im Akutstadium einer Depression mit einer kleinen bis mittleren Effektstärke von 0.37, vergleichbar zur Medikamentengabe (0.39) bzw. repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (0.39 – 0.55). Die in dieser Meta-Analyse inkludierten Studien (Loo, Palm) wurden mit neuroConn-Systemen durchgeführt.

Weiterlesen: Newsletter 11/2014

Weitere Studien zu tDCS bei Depressionen
 

Metaanalyse über Nebenwirkungen von ADHS-Medikamenten

Ilmenau, 7. Mai 2014

Eine Metaanalyse mehrerer Studien zur Verträglichkeit von ADHS-Medikamenten mit insgesamt über 2.200 Patienten im Kindes- und Jugendalter zeigt, dass Nebenwirkungen alles andere als selten auftreten. Von allen Teilnehmern berichteten je nach Studie zwischen 58% und 78% über unerwünschte Ereignisse (Adverse Events - AEs) im Verlauf der Studie, wie Appetitsminderung, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen. Bis zu ein Viertel der Patienten brach die Medikation aufgrund solcher Probleme ab.

Abstract
 

tDCS verbessert Fingerfertigkeit bei Musikern mit Dystonie der Hand

onlinelibrary.wiley.com, 2. Mai 2014

Die Studie untersuchte die Wirkung der tDCS auf die Fingerfertigkeit bei Pianisten, die durch eine neurologisch bedingte Bewegungsstörungen der Hand in der Feinmotorik eingeschränkt sind. Nachdem verschiedene Stimulationsformen getestet worden waren, zeigte die bihemisphärische anodale Stimulation in Verbindung mit Verhaltenstherapie eine über Tage andauernde Verbesserung. 

Abstract
 

Transkranielle Hirnstimulation - Die Sendereihe "Visite" des NDR berichtet

Ilmenau, 20. März 2012
Am 20.3.2012 berichtete die NDR-Sendereihe "Visite" zum Thema Transkranielle Hirnstimulation.

Bei der transkraniellen Hirnstimulation, kurz tDCS, werden Bereiche des Gehirns mit Hilfe von schwachem Gleichstom stimuliert oder gehemmt. An der Methode wird intensiv geforscht: Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Ansätze in der Behandlung von Depressionen, Parkinson oder bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Welche Erwartungen können bei jetzigem Stand erfüllt werden? Welche Hoffnung können Patienten in die tDCS-Behandlung setzen, wie sie schon jetzt in vielen neurologischen Praxen angeboten wird? Prof. Paulus von der Universität Göttingen sowie Prof. Gerloff und Dr. Hummel vom Universitätskrankenhaus Eppendorf geben Antworten.

Zum Visite-Beitrag (Mediathek des NDR)

Zum Interview mit Prof. Paulus (Mediathek des NDR)


 

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