Wie funktioniert Neurofeedback?

Nach dem Anlegen der Elektroden werden die Gehirnströme gemessen und diese Signale an einen speziellen Rechner weitergeleitet. Dort werden diese Signale ausgewertet und in eine anschauliche Grafik (z.B. Fische oder Flugzeuge) umgewandelt. Durch die Anzeige auf dem Monitor werden beispielsweise Aufmerksamkeitszustände für den Patienten und den Therapeuten sichtbar.

Über den Monitor stellt der Therapeut dem Patienten Aufgaben (z.B. die Fische oder Flugzeuge nach oben oder unten zu bewegen). Die Patienten lernen nun, ihr Gehirn so zu beeinflussen, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Auf Basis der sogenannten „operanten Konditionierung" kommt es zur sofortigen „Belohnung" des angestrebten Verhaltens. Diese Selbstregulation kann zu einer dauerhaften Veränderung der Gehirnströme führen und hat in der Behandlung von ADS/ADHS, Epilepsie und anderen Erkrankungen zu nachweisbaren und vor allem nachhaltigen Erfolgen geführt.